Zukunftsfähige Stromerzeugung

Die KSE baut von Anfang an auf klimaneutrale Stromversorgung.
Aus Verantwortung gegenüber der Schöpfung liefert sie zunächst ausschließlich Strom aus Wasserkraft und verzichtet auf Atomstrom. In Zukunft sollen weitere regenerative Energiequellen dazukommen. Das Freiburger Öko-Institut wird das Strom Konzept hierbei wissenschaftlich begleiten!

Herkunftsnachweis inklusive
Der Strom der KSE lässt sich bis zu seiner Wiege zurückverfolgen. Produziert wird die Energie ausschließlich vom österreichischen Donaukraftwerk Greifenstein (Niederösterreich ).

Konsequenzen in den Bildungshäusern / für die Bildungshäuser

Auf Grund der Daten, die im Rahmen des Öko-Audits zur Einführung eines Umweltmanagementsys-tems nach dem EU-Standard EMAS III in den Bildungshäusern erhoben wurden, können wir festhalten:


In den 15 Bildungshäusern der Diözese Rottenburg-Stuttgart - Kirchlicher Eigenbetrieb - wurden im Jahr 2009 insgesamt ca. 1,7 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom verbraucht.

Das bedeutet, dass damit die Bildungshäuser der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit diesem Stromverbrauch im Jahr 2009 auch für eine CO2- Emission in Höhe von annähernd 420 Tonnen stehen.

Franziskuspreis 2010 verliehen

Die Barmherzigen Schwestern des hl. Vinzenz von Paul in Untermarchtal haben für ihr Projekt „Strom für Mbinga in Tansania“ den „Franziskus-Preis 2010“ der Diözese Rottenburg-Stuttgart erhalten.
Eine Lobende Erwähnung gab es für die „Ökumenische Energiegenossenschaft Horb“.

Auch die Tagungshäuser der Diözese Rottenburg-Stuttgart haben sich um diesen Nachhaltigkeitspreis beworben.


Wir gratulieren den Preisträgern ganz herzlich zu dieser Auszeichnung.

Umwelterklärung

Kirchliches Umweltmanagement ist ein auf Partizipation angelegter Prozess, in dem die Umweltauswirkungen der Tagungshäuser und der Zentrale des Kirchlichen Eigenbetriebes festgestellt, analysiert und verbessert werden. Nach einer ersten Umweltbestandsaufnahme werden Nachhaltigkeitsleitlinien formuliert, Verantwortlichkeiten festgelegt, Maßnahmen für ein Umweltprogramm geplant und all dies in einer Umwelterklärung veröffentlicht.
Das Ziel ist eine kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistungen des Kirchlichen Eigenbetriebes mit allen seinen Tagungshäusern.
Die Tagungshäuser der Diözese Rottenburg-Stuttgart sind durch die Erfahrungen in St. Norbert in Rot an der Rot davon überzeugt, dass das Kirchliche Umweltmanagement für die Tagungshäuser eine gute Sache ist, nicht nur weil es einen überzeugenden Beitrag zum Schutz der Umwelt und zur Bewahrung der Schöpfung leistet, sondern weil ökologisches Verhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motiviert, die Gäste überzeugt und auf Dauer auch Kosten spart.